In den interkulturellen Wochen haben wir, der Hort „Nordlichter“, uns gemeinsam auf eine besondere Reise begeben. Eine Reise um die Welt. Denn immerhin kommen von unseren 157 Kindern 63 Kinder, aus 15 verschiedenen Ländern.
Mit offenen Augen und Herzen sind wir gemeinsam symbolisch von Land zu Land gereist und haben vielfältige Kulturen kennengelernt. In unserem Hort betreuen wir 63 Kinder aus 15 verschiedenen Ländern. Im Mittelpunkt standen hierbei die Länder, welche die Kinder mit ihrer Identität verbinden. So beschäftigten wir uns, in Zusammenarbeit mit den Familien, mit den Sprachen, den Bräuchen, den ganz individuellen Traditionen und probierten vielfältige kulinarische Köstlichkeiten.
Die Reise war jedoch weit mehr als ein geografisches Entdecken.
Jeder Halt gab die Möglichkeit, in eine andere Lebenswelt einzutauchen, Fragen zu stellen und Geschichten zu teilen. Bildungsbereiche wurden spielerisch und kindgerecht miteinander verknüpft. Von musisch-kreativen Angeboten, über sprachliche und kulturelle Bildung bis hin zum sozialen Lernen. Die Kinder konnten entdecken, staunen, nachfragen und ihre eigenen Bedürfnisse einbringen.
Neugier, Offenheit und gegenseitiger Respekt prägten das Miteinander. Es wurde gestaunt, gelacht, gedacht und manchmal sehr berührt zugehört. Gemeinsamer Austausch, kreative Aktionen und zusammen erschaffene Rituale machten klar, wie wertvoll Vielfalt ist und welche Chance ein Blick über den eigenen Horizont bietet.
Ein weiterer Höhepunkt unseres Projektes fand zum Jahresende 2025 in Form eines Theaterstücks statt, an dem über 60 Kinder aktiv beteiligt waren. Jedes Kind fand seinen Platz, jede Rolle war wichtig, genau wie im echten Leben. Mit großer Begeisterung, Zusammenhalt und Mut zeigten sie eindrucksvoll durch Geschichte, Tanz und Gesang, wie kulturelle Vielfalt und Gemeinschaft gelebt werden können. Vielfalt wurde nicht nur thematisiert, sondern gelebt.
Das Projekt „Eine Licht geht um die Welt“ hat uns vor Augen geführt, wie wichtig Bildung, Zusammenhalt und Empathie sind.
Wir blicken dankbar auf diese bereichernde Zeit und nehmen viele wertvolle Impulse in unsere weitere pädagogische Arbeit mit.