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Katrin Zschau und Michael Fritz bei den "Kleinen Naturforschern" © Martin Börner/Stiftung Haus der kleinen Forscher (nur zur einmaligen Verwendung und nur im Zusammenhang mit dem „Haus der kleinen Forscher“ freigegeben)

Bundestagsabgeordnete Katrin Zschau: „Forschen in der Kita ist wichtige Bildungsarbeit“
Von Presse
Buddeln, matschen, wühlen: Alles Dinge, die Kinder gerne mit und in der Erde oder dem Sand machen. Doch das ist längst nicht alles: Sie sammeln Steine, suchen Spuren oder erforschen Erdlebewesen und Fossilien. Diese Faszination haben die Pädagoginnen und Pädagogen der Kita „Kleine Naturforscher“ in Rostock erkannt, aufgegriffen und sind gemeinsam mit den Kindern auf Forschungsreise rund um den Erdboden gegangen. Mit dabei: die Rostocker Bundestagsabgeordnete Katrin Zschau (SPD) und Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Rostock, 30. Juni 2022. „Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen“ ist das diesjährige Motto des „Tags der kleinen Forscher“, dem bundesweiten Mitmachtag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Mit bis zu acht Milliarden kann es in einer Handvoll Erde mehr Lebewesen geben als Menschen auf der Welt. Doch nicht nur das macht den Erdboden so besonders. Mal ist er dunkelbraun und krümelig-weich, dann wieder sandig und voller Steine. Er kann Filter und Nährstoff zugleich sein.

„Den Erdboden können alle Kinder erforschen – die ganz Kleinen aus der Krippe ebenso wie die Vorschulkinder“, sagt Katrin Schumann, Leiterin der Kita „Kleine Naturforscher“. Sie selbst ist studierte Bio-Chemikerin und bringt ihr fundiertes Wissen im naturwissenschaftlichen Bereich gerne mit ein und teilt es mit den Kolleginnen und Kollegen sowie den Kindern. Kita-Träger ist das Institut Lernen und Leben e.V. mit über 70 Einrichtungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern.

„Erzieherinnen und Erzieher leisten einen zentralen Beitrag für mehr Bildungschancen von Kindern“

Katrin Zschau beobachtet, fragt bei den Kindern nach und staunt mit ihnen, was es alles rund um das Erdreich zu entdecken gibt: „Die Begeisterung, mit der sich die Kinder hier auf das Thema Erdboden stürzen, ist fantastisch. Es zeigt mir, wie gut MINT-Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung zusammen passen und wie wichtig diese Bildungsarbeit von Erzieherinnen und Erziehern ist. Sie leisten damit einen zentralen Beitrag für mehr Bildungschancen von Kindern und das müssen wir als Gesellschaft deutlich stärker anerkennen.“ 

„Aufmerksames Beobachten, Fragen stellen, Ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das schult die Denkfähigkeit jedes einzelnen Kindes. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften eine besondere Rolle zu: Sie motivieren und begleiten die Mädchen und Jungen dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen“, sagte Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Fortbildungen bietet das Institut Leben und Lernen (ILL e.V.) an

Das Institut Lernen und Leben e.V. ist nicht nur Träger von Kitas, Horten und Schulen. Es betreibt in Bentwisch außerdem die ILL-Bildungsakademie, die pädagogischen Fachkräften Zugang zu einem breitgefächerten Weiterbildungsrepertoire ermöglicht. Im Rahmen einer gemeinsamen Kooperation finden hier die „Haus der kleinen Forscher“-Fortbildungen in Präsenz sowie digital statt. Auch das Team der Kita „Kleine Naturforscher“ machte hier von dem Fortbildungsangebot Gebrauch und befindet sich nun mitten im Prozess, um ein zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ zu werden. Die Kita feierte erst jüngst ihren einjährigen Geburtstag.
 

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