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Gemeinsam mit Schülern der Kinder- und Jugendkunstakademie begehen (von links) Dr. Wolfgang Nitzsche, Präsident der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock, Sergio Achilles, Geschäftsführer Institut Lernen und Leben e.V., Joachim Ahrend, 1. Vorsitzender Institut Lernen und Leben e.V. und Ilonka Vogler, Stellvertretende Schulleiterin der Kinder- und Jugendkunstakademie, den ersten Spatenstich für den Grundschulneubau am Schulcampus in Kassebohm.

1. Spatenstich für neue Grundschule in Kassebohm
Donnerstag, den 31. März 2016, folgten über 60 geladene Gäste aus Politik, Medien sowie Partner der Einladung des Instituts Lernen und Leben e.V. zum 1. Spatenstich für die neu zu errichtende Grundschule der Kinder- und Jugendkunstakademie in Kassebohm.

Rostock, 31.03.2016. Der Startschuss fällt für die Bauarbeiten zur Schulerweiterung, in die das Institut Lernen und Leben e.V. rund drei Millionen Euro investiert. Bis Juni 2017 soll hier ein Erweiterungsbau für eine zweizügige Grundschule mit integriertem Hort für die Klassen 1 bis 4 entstehen. Die Klassenstärke liegt bei circa 22 Schülern pro Klasse, künftig werden also 176 von insgesamt 528 Schülern am Schulcampus im Neubau unterrichtet.

„Wir beobachten im Einzugsgebiet der Kinder- und Jugendkunstakademie schon seit Jahren steigende Kinderzahlen. Außerdem verfügen wir seit dem Schuljahr 2014/2015 über einen gymnasialen Zweig. Um allen Schülern gleichermaßen optimale Lernbedingungen zu schaffen, sorgen wir mit dem Neubau endlich für mehr Platz und Wohlfühlatmosphäre“, zeigt sich ILL-Geschäftsführer Sergio Achilles voller Vorfreude. 

Der Neubau wird mithilfe einer geschlossenen Brücke mit dem bereits existierenden Schulgebäude der Kinder- und Jugendkunstakademie verbunden. Rund 1.749 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich auf zwei Etagen. Neben acht Klassenzimmern soll es einen Musikraum, ein Atelier und einen Werkraum geben, außerdem einen Mensaraum. Besonderes Highlight ist der Spiel- und Bewegungsraum, der rund drei Stufen unterhalb des Erdgeschosses liegt und dem Raum so mehr Höhe gibt. So kann er ideal für den Grundschulsport genutzt werden, eignet sich aber ebenfalls als Aula und Tanzstudio. Für größere Veranstaltungen kann der Bewegungsraum mithilfe einer Schiebewand mit dem Essensraum kombiniert und so vergrößert werden. 

Großzügige Glasfronten im gesamten Neubau sorgen für Weitläufigkeit und durchfluten die Lehrräume mit natürlichem Tageslicht. Eingearbeitete Oberlichter im Spiel- und Bewegungsraum, in der ersten Etage sowie im Dach verstärken den Effekt noch und tragen das Licht durch die Etagen hindurch. Die Außenfassade erhält ein anthrazitgraues Erscheinungsbild. Einzelne ziegelrote Elemente sorgen für die Auflockerung der Wandflächen.

Darüber hinaus werden auch die Verkehrswege zur Schule neu gestaltet. So verfolgt das ILL Pläne,  für den Bring- und Abholverkehr eine zusätzliche Fläche von der Stadt zu erwerben. „Die Möglichkeit des Erwerbs wurde uns in Aussicht gestellt, sobald eine Baugenehmigung vorliege. Da uns diese Anfang des Jahres erteilt wurde, haben wir auf Grundlage dessen erneut unser Interesse beim Liegenschaftsamt bekräftigt und warten nun auf einen positiven Bescheid“, berichtet Sergio Achilles. 

Wie auch bei seinen anderen Bauprojekten bleibt sich das Institut Lernen und Leben e.V. treu und arbeitet ausschließlich mit regionalen Dienstleistern zusammen. So ist bei diesem Bauvorhaben beispielsweise das hiesige Architektur- und Planungsbüro B3 federführend mit an Bord. 

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