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Die ganze Welt ist eine Bühne…
Von Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen

Die ganze Welt ist eine Bühne…

Diesen Ausspruch von Shakespeare nahmen die Schüler der beiden Absolventenklassen unserer Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen wörtlich.

Ende November führten sie gleich sieben (!) Theaterstücke in unserer Schule auf. Und welches Thema läge ihnen, den zukünftigen Erzieherinnen und Erziehern in den Mecklenburger Kindertagesstätten, dabei näher als das Top-Thema für Mecklenburger Kinder: Märchen! Der Clou dabei: alles auf Englisch! Bereits 2019 waren unsere Märchenaufführungen einer der Höhepunkte des Jahres in der Grundschule der Kinder- und Jugendkunstakademie in Rostock Kassebohm, bevor das Projekt Pandemie-bedingt ein Jahr pausieren musste.

Nach dem durchschlagenden Erfolg des ersten Jahres war für uns klar: Das müssen wir noch einmal hinbekommen. Mit viel Enthusiasmus machten sich die diesjährigen Absolventen daher an die Arbeit. Schließlich gehört so einiges zu einer Märchenaufführung dazu: Bühnenbilder wollen gebastelt, Lieder und Tänze eingeübt und Dialoge geschrieben werden. Und das nicht irgendwie, sondern mit unverwechselbarem Charakter und - auf Englisch.

Ihrer Kreativität ließen unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher dabei keine Grenzen setzen. Fast in allen Stücken konnten die Zuschauer daher ein originelles Stückchen unserer heutigen Welt wiederfinden. Für die Kinder der dritten bis sechsten Klasse gerade die richtige Mischung. Das wichtigste dabei: Humor!

Leider machte uns auch hier die Pandemie einen kleinen Strich durch die Rechnung. Die geplante Aufführung in der Grundschule Kassebohm musste in unsere Fachschule verlegt werden, und die Zahl der Zuschauer wurde stark begrenzt. Für die Betreuerin und „Mutter“ des Projekts jedoch – unsere theaterbegeisterte Kollegin Frau Huisinga – kein Grund Trübsal zu blasen. Gemeinsam mit der Kollegin und den Kollegen aus den Fächern Englisch, Kunst und Musik Herrn Olhöft, Frau Carroll und Herrn Müller wurde kurzerhand beschlossen: Dann führen wir eben das Stück in unserer eigenen Schule auf. Schließlich gibt es ja Kameras und das Internet. So konnten die Kinder der Grundschule trotzdem an dem Spektakel teilhaben. Nicht minder wichtig war dabei jedoch der Effekt für unsere Schauspieler: Vor den begeisterten Augen der Zuschauer wuchsen viele von ihnen über sich hinaus, und nicht wenige wunderten sich über die vielfältigen Talente, die dabei zutage traten.

Die ganze Welt ist eine Bühne. Und die Kinder sind ihre Zuschauer. Live wäre es für sie natürlich am schönsten. Vielleicht ja im nächsten Jahr?      

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