Gemeinsam freuen sie sich auf ihr neues KiFaZ in Dargun: (v.li.) Silke Schwarz, Leiterin des KiFaZ „Sonnenschein“, Karin Schulze, spielt im KiFaZ gern regelmäßig mit Gleichgesinnten Rommé, Darguns Bürgermeisterin Jana Böttcher, Silke Schulz, Leiterin der Kita „Sonnenschein“ und Nicole Tonn-Turczynski, die mit ihrem Sonn Lenni-Phil Turczynski auch sehr gern die KiFaZ-Angebote in Anspruch nimmt
Dargun, 20.03.2025. Dass Dargun nun über ein eigenes KiFaZ verfügt, ist zuallererst Darguns Bürgermeisterin Jana Böttcher zu verdanken. Auf der Suche nach mehr gesellschaftlicher Teilhabe in Verbindung mit geeigneten Räumlichkeiten für eine Begegnungsstätte kam ihr die Kita „Sonnenschein“ in den Sinn und so suchte sie den Austausch mit dem ILL als Kita-Träger. „Schnell kam uns die Idee, hier wie in unserer Kita in Neubukow ebenfalls ein KiFaZ zu installieren. Denn wir sind nach einem Jahr mit der Projektentwicklung und der Nachfrage mehr als zufrieden“, weiß Andrea Kutzke. Sie ist beim Institut Lernen und Leben Bereichsleiterin für Kindertagesstätten, Koordinatorin Eingliederungshilfe und Projektverantwortliche.
Auf die Bewerbung des Trägers mit seiner Kita „Sonnenschein“ als KiFaZ antwortete die Servicestelle KiFaZ M-V alsbald mit einem positiven Bescheid. Und so wurden bereits die Wochen vor der offiziellen Eröffnung von den verantwortlichen Protagonisten für Netzwerkarbeit und Bedarfsabfragen genutzt. Die zunächst bis Ende 2027 gesicherte Projektfinanzierung, um beispielsweise eine eigene pädagogische Fachkraft zu beschäftigen, wird zum großen Teil über die Europäische Union kofinanziert. Aber sowohl die Stadt Dargun als auch das Institut Lernen und Leben e.V. leisten jeweils einen finanziellen Beitrag.
Darguns Bürgermeisterin Jana Böttcher freut sich über das Erreichte: „Mit der Eröffnung des KiFaZ haben wir in der Stadt Dargun einen großen Meilenstein erreicht, um künftig einen lebendigen Ort der Begegnung für ein starkes Miteinander über alle Generationen zu etablieren.“ Und auch das Institut Lernen und Leben ist fest überzeugt von dem Mehrgewinn des KiFaZ, wie Andrea Kutzke erklärt: „Mit solchen ergänzenden Projekten erschließen wir uns als Träger neue Handlungsfelder, die mit Kindern und Familien zusammenhängen. In Zeiten sich ändernder Geburtenzahlen finden wir es besonders wichtig, uns zunehmend breiter aufzustellen.“
Ein Kinder- und Familienzentrum, kurz KiFaZ genannt, ist ein Ort, an dem Kinder, Eltern, Familien und Senioren zusammenkommen, um Gemeinschaft, Unterstützung und Bildung zu erleben. Primäres Ziel dabei ist, Familien in allen Lebenslagen zu stärken und ihnen vielfältige Angebote für eine harmonische Entwicklung und ein lebendiges Miteinander zu bieten. Solche Angebote sind beispielsweise offene Treffpunkte, Workshops oder individuelle Beratungen, Kinderprogramme oder einfach gemeinsame Erlebnisse in Gestalt von Festen, Ausflügen oder Aktionen.