Kinder- und Jugendkunstakademie
"Am Schulcampus" in Kassebohm

Unser Leben in und um die Schule

Unser Fach Physik

Physik ist eine Naturwissenschaft, die grundlegende Phänomene der Natur untersucht. Man lernt zum Beispiel, wie Strom oder ein Regenbogen entstehen. Dieses Fach wird ab der siebten Klasse unterrichtet.

 

Wie entsteht ein Regenbogen?

Einen Regenbogen haben wir alle schon einmal gesehen. Durch die Physik kann dieses Phänomen erklärt werden.

Weißes Licht ist aus verschiedenen Farben zusammengesetzt. Trifft das Licht dann auf einen Regentropfen, wird es gebrochen und in die verschiedenen Farben zerlegt. Das farbige Licht wird dann von den Regentropfen reflektiert und wir können die Farben sehen. Aber warum können wir nicht immer einen Regenbogen sehen, wenn die Sonne scheint und es regnet? Das liegt an deiner Position zur Sonne, sie muss in jeden Fall in unserem Rücken stehen, damit wir einen Regenbogen erkennen können. Bienen und Hummeln sehen noch mehr Farben als wir, weil ihre Augen auch UV-Licht sehen können.

Ein interessantes Experiment für zu Hause:

Benötigte Materialien:

  1. Wasserschlauch 
  2. Sonne

 

Schritt 1: Wie gelernt, mit dem Rücken zur Sonne stehen.

Schritt 2: Wasserschlauch anmachen

Schritt 3: Beobachten und staunen!

FRAGEN AN DIE FACHLEHRER:

Wieso unterrichten sie Physik?

  • Herr Schwanbeck:
    Er mochte seinen Physiklehrer sehr gerne und ließ sich von ihm inspirieren.

 

Wie war ihr Verhältnis zum Physikunterricht in ihrer Schulzeit?

  • Herr Schwanbeck:
    Physik machte ihm schon immer Spaß, aber eher aufgrund seines Lehrers

Die olympischen Spiele

Die Olympischen Spiele fanden, mit einem Jahr Verzögerung, am 23. Juli 2021 statt und endeten am 8. August desselben Jahres. Der diesjährige Ort der Olympischen Spiele war die japanische Hauptstadt Tokio. Es wurden 339 Wettbewerbe in 33 Sportarten sowie 51 Disziplinen ausgetragen.

Im Anschluss findet ihr, unter anderem, drei wichtige Ereignisse der Olympischen Spiele. Zwei sind ereignisreiche Erfolge Deutschlands, während das erste und aufsehenerregendste zwei Männer aus Katar sowie Italien betraf.

 

Hochsprung:

Wie viele wahrscheinlich gehört haben, wurde die Goldmedaille im Hochsprung dieses Jahr doppelt vergeben. Sowohl Mutaz Essa Barshim aus Katar als auch Gianmarco Tamberi aus Italien entschieden sich gegen ein Stechen, als beide nach ihren letzten Sprüngen gleichauf lagen. Beide meisterten zunächst die 2,37m, aber scheiterten, mit der gleichen Anzahl an Fehlversuchen, an den 2,39m. Nachdem Barshim den Vorschlag äußerte, sich die Goldmedaille zu teilen und auf das Stechen zu verzichten, entschieden sich beide nach kurzer Zeit dafür. Vor allem Tamberi konnte sein Glück kaum fassen, vor Freude sprang er auf und ab, sprintete durchs Stadion und rollte sich immer wieder auf dem Boden herum. Diese Entscheidung war also für beide eine Win-Win-Situation, da sich keiner „nur“ mit der Silbermedaille zufriedengeben musste.

 

Deutschland:

Goldmedaille:

Neben der Weitspringerin Malaika Mihambo und dem Tennis-Star Alexander Zverev errangen Ricarda Funk im Kajak-Einer, Jessica von Bredow-Werndl und ihr Team in der Dressur, Vielseitigkeitsreiterin Julia Krajweski, Ringerin Aline Rotter-Focken, der Bahnrad-Vierer der Frauen in der Verfolgung, Florian Wellbrock im Freischwimmen sowie der Kajak-Vierer um Ronald Rauhe die Goldmedaille für Deutschland.

Tennis:

Die erste deutsche Einzel-Goldmedaille im Männer-Tennis wurde von Alexander Zverev geholt. Im Finale des olympischen Tennisturniers bezwang der 24-jährige Deutsche seinen ein Jahr älteren Konkurrenten Karen Khachanov aus Russland. Nach 1:19 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball zum 6:3; 6:1 Endstand. Bisher hatten nur Boris Becker und Michael Stich 1992 in Barcelona im Doppel die Goldmedaille errungen, während Steffi Graf 1988 bei den Frauen Gold erlangt hatte. Der Sieg nach langer Zeit und dann das erste Mal im Einzelturnier war demnach wirklich ein Grund zu feiern.

Weitspringen:

Malaika Mihambo wird als erste Deutsche seit 2000 Olympiasiegerin im Weitspringen. Die 27-jährige sprang in ihrem letztem Versuch 7,00m und übertraf die bis zu diesem Zeitpunkt führende London-Olympiasiegerin Brittney Reese aus den USA sowie die Nigerianerin Ese Brume, welche mit ihren 6,97m weiten Sprüngen gleichauf lagen. Bis zum letzten Durchgang lag Mihambo mit 6,95m noch knapp hinter Reese und Brume, zog dann in ihrem letzten Sprung jedoch nervenstark an beiden vorbei und gewann als vierte Deutsche seit 1948 die Goldmedaille in dieser Disziplin.

 

Sportlehrer und ehemaliger Olympiatrainer

Aufgrund der vergangenen olympischen Spiele, welche im Zeitraum vom 23. Juli bis zum 8. August stattfanden, haben wir uns entschlossen, passend zum Thema einen Sportlehrer zu interviewen: Herrn Rahn.

Rausgesucht haben wir uns sowohl Fragen über seine persönlichen Interessen als auch über ihn als Lehrer.
Herausgefunden haben wir, dass Herr Rahn erst seit fünf Jahren Lehrer ist. Daraufhin haben wir uns gewundert: „Was haben Sie gemacht, bevor sie Lehrer wurden?“
Als Antwort stellt sich heraus, dass er vorher Trainer war. Unter anderem nahm er auch an olympischen Spielen als Trainer teil.
Eine weitere Frage ist: Weshalb ist Herr Rahn überhaupt Lehrer geworden?
Trainer zu sein hat ihm definitiv Spaß gemacht, allerdings hätte er außerhalb Rostocks trainieren müssen, weshalb er sich entschieden hat Lehrer zu werden, denn er wollte weiterhin Sport ausüben und natürlich Jugendliche sowie Kinder trainieren und dafür interessieren, da man merkt, dass immer weniger Jugendliche dafür Zeit haben und lieber anderes tun.
Dies findet Herr Rahn ebenfalls toll an seinem Beruf: Junge Sportler zu trainieren und manchmal sogar zu sehen, dass sie auch international erfolgreich werden.
Ein wichtiges Thema für uns war sein Unterrichtsstil. Wie möchte Herr Rahn seinen Unterricht gestalten und gibt es etwas, auf das er besonders Wert legt?
Es stellte sich heraus, dass er darauf achtet, dem Lehrplan (Volleyball/Basketball, Leichtathletik, Turnen) so gut wie möglich zu folgen und die Schüler nicht jede Stunde Spiele spielen zu lassen, wie es oft in anderen Schulen vorkommt. Stattdessen fördert er sie mit vielfältigen Unterrichtsangeboten. In seinem Wahlpflichtunterricht (WPU) ist das manchmal etwas anders, dort behandelt er jeweils ein halbes Jahr verschiedene Ballsportarten, am liebsten aber Handball und Fußball, denn diese beiden Sportarten mag er mit am meisten.
Aber wie kam Herr Rahn dazu Trainer/Lehrer zu werden?
Schon früher, in seiner eigenen Schulzeit, interessierte er sich sehr für Sport und es hat ihm schon immer Spaß gemacht. Herr Rahn selbst war auch Leistungssportler.

Wir in der Schule kennen ihn nur als Lehrer, aber wie ist Herr Rahn im „privaten“ Leben?
Wir haben nach Erfolgen außerhalb der Schule gefragt und darauf hatte er sofort eine Antwort: Viele persönliche Erfolge betreffen die Familie sowie Gesundheit und eine große Weltkenntnis, denn Herr Rahn war bereits überall in Europa sowie in Japan, Neuseeland, China, den USA und Kanada als Trainer. Unter anderem nahm er an vier Olympischen Spielen als Trainer teil und erhielt auch bei weiteren Wettkämpfen viele Auszeichnungen. Welche Hobbys und Interessen hat er heute? Herausgefunden haben wir, dass er nicht allzu viele hat, denn am liebsten verbringt er Zeit mit seiner Familie oder mit Lesen oder Radfahren.